Die Vermögensbildung in Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt. Immer mehr Menschen kommen in die Situation, dass ihnen Vermögen zur Verfügung steht, das sie selbst nicht benötigen und für dessen Weitergabe oft Kinder und Enkelkinder nicht vorhanden sind. In solchen Situationen ist immer wieder der Wunsch vorhanden, Teile des Vermögens als Dank an den treuen Gott für Sein Werk weitergeben zu wollen.

Sowohl weltliche als auch christliche Einrichtungen profitieren zunehmend aus dem Bedürfnis, mit diesem Vermögen, oder einem Teil davon, Gutes tun zu wollen. Deshalb werden Einrichtungen, denen man sich verbunden fühlt, als Erben eingesetzt.

Hierbei stellt sich aber die Frage, ob die Struktur des bedachten Werkes so angelegt ist, dass mit der Zuwendung nicht nur eine zeitnahe Verwendung der Mittel im Rahmen der gemeinnützig-keitsrechtlichen Bestimmungen erfolgen muss, sondern diese sinnvoll über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden können. Dies ist oft in sinnvoller Weise gar nicht oder nur unter schwierigen Bedingungen zu erfüllen.

Die Stiftung der Brüdergemeinden bietet folgende Möglichkeiten:

  • Spenden zur Weiterleitung
    an die verschiedensten Werke der Brüderbewegung, und andere. Die Aufteilung an die einzelnen Einrichtungen bestimmt der Erblasser.
  • Zustiftungen an die Stiftung der Brüdergemeinden
    Hierbei ist in der Verfügung (Testament) der Hinweis wichtig, dass es sich nicht um eine Spende sondern um eine Zustiftung handelt. In diesem Fall kann die Stiftung den zufließenden Betrag dem Stiftungskapital zuordnen und wird nur die daraus erwachsenden Erträge gemeinnützigen Zwecken zuführen. Auch diese Zweckbindung kann der Erblasser bestimmen.

Beide Möglichkeiten dienen dazu Werke der Brüdergemeinden über einen längeren Zeitraum nachhaltig zu unterstützen bzw. zu fördern.